Wenn die Mauern sprechen könnten...

Bis 1956 wurden die Räume über der Backstube bewohnt: bis 1826 lebten die Altbauern des Maierhofes darin, anschließend waren die Räume bis 1909 Unterkunft für die Knechte des Hofes: den „Schweizer“, den Rossknecht und ein bis zwei Hausknechte.

Zwischen 1920 und 1940 lebten arme Familien im Obergeschoss. Von 1940 bis 1942 diente das Backhaus als Lager für elf Kriegsgefangene. In den Jahren 1943 bis 1945 wurden evakuierte Familien darin untergebracht, danach waren die Räume an eine Künstlerfamilie vermietet.
Seit 1956 stand das Gebäude leer und verfiel zusehends.