„Oeconomiegebäude mit Balkenkeller, sogen. Fruchtspeicher“

In einem Güterbuch von 1850 wird das Gebäude als „Oeconomiegebäude mit Balkenkeller, sogen. Fruchtspeicher“ bezeichnet. Dies deutet darauf hin, dass im Schopf zu dieser Zeit vor allem Korn gelagert wurde.

Späteren Inventarverzeichnissen und Versicherungsakten des 19. und 20. Jh. ist zu entnehmen, dass der Schopf dann vor allem als Holzlager und zur Aufbewahrung von Fässern diente, jedoch wird auch die Lagerung von Obst, Kartoffeln und Hanf erwähnt.

Im Keller war in der zweiten Hälfte des 19. Jh. vermutlich mehrere Jahre lang eine Käserei eingerichtet.