In
den Museumsküchen wird gekocht, gebraten und gesotten. Insgesamt
über zwanzig traditionelle Gerichte und Getränke stehen zum
Probieren für die Besucher bereit.
Heute fast
vergessenen und oft schon als exotisch angesehen: Das sind die
Gerichte und Getränke, die an diesem Tag nach alten Rezepturen
zubereitet werden. Auf einer etwas anderen kulinarischen Reise
durch das Museum erfahren Besucher, was früher in bäuerlichen
Haushalten auf den Tisch kam. Dabei haben sie die einmalige
Gelegenheit, mit einer „Speisekarte“ für nur 5 Euro sämtliche
Gerichte und Getränke einmal zu probieren, wobei diese Karte
auch zwischen der ganzen Familie aufgeteilt werden kann.
Aber
nicht nur zur Zubereitung der Speisen gibt es an diesem Tag
viele Informationen. Gezeigt wird auch, wie früher
Nahrungsmittel haltbar gemacht wurden, als an Kühlschränke oder
Gefriertruhen noch nicht zu denken war. Und auch alte
elektrische „Küchenhelfer“ werden im Museum vorgeführt.
Im
Rahmenprogramm des Tages gibt es neben verschiedenen
Mitmachaktionen für Kinder auch kostenlose, öffentliche
Führungen.Wie sich die Landbevölkerung in Notzeiten ernährte,
erfahren die Besucher beispielsweise während der Führung
„Hoffnung muss den Magen füllen - Notzeiten auf dem Land".
Beschrieben werden Ursachen und Auswirkungen immer
wiederkehrender Zeiten von Hunger und Not in Oberschwaben und im
westlichen Allgäu. Anhand von Originalrezepten gibt dabei auch
einiges über den Erfindungsreichtum der ländlichen Bevölkerung
in Jahren von Missernten und leeren Getreidescheuern zu
berichten.
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