1 Zehntscheuer Gessenried, um 1430

Das älteste Gebäude des Museums ist zugleich Haupteingang, Museumskasse, Museumsladen und Veranstaltungsort

Die Scheuer wurde um 1430 in Gessenried nahe der Gemeinde Schlier erbaut.

Hausgeschichte:

Das Gebäude wurde um das Jahr 1430 als Zehntscheuer der Reichsabtei Weißenau errichtet. Es diente dem Kloster als Speicher, in dem die Getreideabgaben der Lehensbauern gelagert wurden. Im Jahr 1859 wurde die Zehntscheuer auf Abbruch verkauft. Der neue Eigentümer baute das Gebäude auf seinem Hofgut in Gessenried wieder auf. Die Scheuer diente nun als Stall und Lager für Heu. Im Jahr 1982 bauten Mitarbeiter des Bauernhaus-Museum die Scheuer erneut ab und lagerten sie zunächst ein. Der Wiederaufbau begann 1999.

Nutzung heute:

Seit 2002 dient die Zehntscheuer als Eingangsgebäude des Museums. Im Gebäudeinneren befinden sich heute der Museumsladen, Ausstellungsflächen und ein Magazin für einen Teil der Museumssammlung. Das Erdgeschoss bietet Raum für Veranstaltungen und kann für private Zwecke gemietet werden.

Tipp: 

Im Obergeschoss der Zehntscheuer befindet sich die Dauerausstellung Die Schwabenkinder.