19 Notstand aus Baindt, um 1925

Die Vorrichtung erleichterte das Beschlagen von Ochsen und Kühen

Hausgeschichte:

Der Notstand wurde um 1925 als Nebengebäude einer Schmiede in Baindt errichtet. Mit der Vorrichtung fixierte man Rinder und hob sie hoch. Sie erleichterte das Beschlagen von Ochsen und Kühen, die Bauern früher häufig als Zugtiere einsetzten. Vor allem an Regentagen herrschte am Notstand Hochbetrieb, denn dann konnten die Bauern nicht auf den Feldern arbeiten. Der letzte Beschlag in diesem Notstand erfolgte im Jahr 1957. Später diente die Vorrichtung zum Beschneiden von Klauen.

1979 wurde der Notstand ins Bauernhaus-Museum umgesetzt.